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Einstellungen bei Clonezilla zur bestmöglichen Sicherung der kompletten Festplatte

windspieler

War schon mal da
Ich habe auf meinem Notebook (Win 10) eine Festplatte (C), die sowohl Windows, die Daten und für mich weitere wichtige Programme enthält.

Im Moment klone ich die komplette Festplatte (2 TB) mit Clonezilla 1:1 auf eine externe 3 TB-USB-Festplatte von WD. Dabei nutze ich die vorgegebenen Einsteiger-Optionen zum Klonen der kompletter Festplatten/Partitionen (und am Ende gebe ich an, dass ein Boot-Loader mit dabei sein soll).

Frage: Falls die Festplatte mal defekt sein sollte, möchte ich mit der externen Festplatte 3 TB zu einem Computerladen bzw. Profi gehen können und sagen können, dass er mir die 3 TB-Festplatte auf eine neue 2 TB-Platte zurückspielen soll.
Ist das so, wie ich es mache, möglich?

(Ich habe z. B. irgendwo gelesen, dass man besser die Expertenoptionen von Clonezilla nutzen sollte und den Reiter z. B. bei "Neuinstallation von "grub" im Bootsektor" wegnehmen sollte. Ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich relevant ist.)

Es wäre super, wenn ihr mir kurz schreibt, ob ich mit meinem Vorgehen bisher richtig liege, oder ob ich bei Clonezilla andere Einstellungen vornehmen müsste.

Danke!
 

windspieler

War schon mal da
Danke für die Antwort!

"wenn du ALLE Partitionen und den Bootsektor sicherst, dann wird man die HDD aus dem Image auch wiederherstellen können."

Bisher habe ich eine 1:1-Kopie von den Partitionen erstellen lassen. Du schreibst jetzt vom "Image". Ist diese Option günstiger?

"... und den Bootsektor sicherst"

Ist damit die letzte Option vor dem Klonen gemeint (Boot-Loader erstellen)? Bisher habe ich da immer "Ja" angegeben.
Wie ist es mit der Experteneinstellung "Neuinstallation von "grub" im Bootsektor": Muss ich die Experteneinstellung nutzen und da den Reiter entfernen?

(Tut mir leid wegen der Rückfrage, aber ich möchte unbedingt die Situation vermeiden, dass ich ausgerechnet die entscheidende Einstellung vergessen / falsch gemacht habe, falls es zum worst case kommt...).
 

cardisch

Stammuser
Ich kenne Clonezilla nur als Linux-Boot-CD, da stoße ich gerade an Grenzen.
Zur Theorie:
1:1 heißt clonen. Dies macht man idR wenn man sein System auf eine neue HDD oder SSD überträgt.
Ein Image ist wie eine Zip-Datei, es wird ALLES aus den gewählten Partitionen in eine große Datei kopiert und (idR) komprimiert, um Platz zu sparen. Das nennt sich dann ein "echtes" Backup. Von diesem Backup gibt es nach Möglichkeiten ein Änderungsbackup anzuschubsen, dies nennt sich inkrementelles und differentielles Backup.
Ist aber eher für Firmen sinnvoll, um die Ausfallzeit während des Backups zu verkleinern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datensicherung
Mit dem Clone brauchst du dir aus meiner Sicht gar keine Gedanken machen, theoretisch könntest du die externe Platte selbst intern verbauen, das System müsste danach damit starten.
Die Installation von Grub im Bootsektor bedeutet (aus meiner Sicht) sich einen alternativen Bootsektor (aus dem Linux-Umfeld) zu installieren, statt dem Windows-eigenen zu nehmen.
Wenn du nur mit Windows arbeitest brauchst du Grub nicht, ansonsten wäre Grub dem Windows-eigenen vorzuziehen.
Das ist aber theoretisches Wissen, vielleicht hat da jemand praktisch erworbene Kenntnisse.
 

windspieler

War schon mal da
Das hilft mir schon mal etwas weiter.
Weil ich nur mit Windows arbeite, könnte ich auf "Grub" dann wohl tatsächlich verzichten.
Das Klonen würde ich dann auch so weiter machen (und nicht mit "echten" Backups) arbeiten. Auch der Boot-Loader ist dann wahrscheinlich nötig!? (halbe Frage)

Für mich ist dann nur noch die Frage, ob ein "Computerexperte" die 3 TB-Festplatte (mit einem Datenvolumen unter 2 TB) dann wieder auf eine 2 TB-Festplatte zurück klonen könnte. Oder muss ich da auch im Vorfeld irgendetwas beachten.
 

CTS

Windowsflüsterer
Hallo,
Beim Klonen werden die Partitionen wie sie sind auf eine neue Festplatte kopiert also bei einer 2GB auf 3GB bleibt ein 1GB bereich der nicht zugeordnet ist. Wenn Du dann die Festplatte wieder zurück Klonst sollte es auch nur die verwendeten Partitionen verwenden und auf die 2GB Platte kopieren.
Bei Macrium Reflect konnte ich die Partitionen auswählen die kopieren wollte.
 

windspieler

War schon mal da
Hallo Helmut!
Ich habe in der Datenträgerverwaltung kontrolliert. Es scheint so zu sein, wie du es sagst. Angaben für die geklonte Platte:
- 102 MB Fehlerfrei OEM-Partition
- Recovery (F) 19,53 GB NTFS Fehlerfrei (Aktiv, Primäre Partition)
- OS (G) 1843,38 GB NTFS (Primäre Partition)
- 184,98 GB Nicht zugeordnet
- 746,49 GB Nicht zugeordnet

Das müsste doch dann korrekt sein, oder?
 

CTS

Windowsflüsterer
Sollte dann genauso auf deinen PC aussehen ohne die Freien Partitionen natürlich. Sieht gut aus soweit ich das beurteilen kann.
 

cardisch

Stammuser
yipp.
Aber einen Makel sehe ich schon jetzt. Deine interne HDD ist als MBR eingerichtet und kann nur max 2^32 Bytes ansprechen, dies sind ~ 2,2TB.
Eine neue HDD sollte also nienienie größer als 2TB groß werden, ansonsten müsstest du auf GPT migrieren, dies ist aber ohne Kenntnisse der Materie besser mit einer Neuinstallation verbunden.
Ist aus meiner Sicht und aktuell eher ein "Luxusproblem", versuch aber daran zu denken
 
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windspieler

War schon mal da
Dann doch noch eine kleine Rückfrage... Müsste beim Klonen auf die externe Festplatte dann nicht automatisch auf GPT gewechselt worden sein (da die Festplatte ja 3 TB groß ist). Ich meine, irgendeine Meldung hätte Clonezilla beim Klonen auch gegeben (irgendwas in der Richtung, dass bei 3 TB auf GPT gewechselt werden müsste). Oder ist das erst mal kein Problem, wenn ich die 2 TB Partition dieser 3 TB Festplatte auf eine 2 TB-große Festplatte zurücküberspiele.
 

cardisch

Stammuser
Die Struktur (MBR/GPT) wird beim klonen mitgesichert. Auch bei einem zurücksichern ist das so. Du könntest auch auf eine HDD größer als 2,2 TB zurücksichern, afaik kannst du dann "nur" den bereich größer als 2,2 TB nicht nutzen.
 
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